La luth enchantée

Marion Fermé: Blockflöten
Anna Kowalska: Laute und Barockgitarre
Anton Birula: Laute und Theorbe

La luth enchantéeLa luth enchantée“ („Die Zauberlaute“) ist ein Barockmusik-Ensemble, das aus der Freundschaft zwischen Anton Birula und Anna Kowalska („Luteduo“) und Marion Fermé entstanden ist. Die Musiker lernten sich 2004 am Königlichen Konservatorium in Den Haag kennen. Der Name des Trios spielt auf die Symbiose der Lauten mit den Blockflöten an („luth“ – „flûte“) – und zugleich auf eine Anmerkung Johann Sebastian Bachs, der die Suite BWV 998 Prélude pour la Lute o Cémbal par J.S. Bach“ nannte und dabei einen Grammatikfehler machte („la“ statt „le“). Neben Bach spielt das Ensemble auch französisches Barockrepertoire, in dem sich ebenfalls viele Stücke für Lauten und Blockflöte finden. Für spezifische Projekte erweitert sich das Trio um weitere Musiker. Eine Zusammenarbeit besteht mit der russischen Sopranistin Jana Mamonova. Das Bach-Programm von „La Luth enchantée“ ist bei zahlreichen Festivals unter anderem in Deutschland, Frankreich und Russland von Publikum und Kritik gleichermaßen enthusiastisch aufgenommen worden. Bei den deutschen Festivals „Mozartiade“, „Ecclesia Concertante“, den „Bad Arolser Barockfestspielen“ sowie bei „Midis-Minimes“ (Belgien), den Gmundner Festwochen (Österreich) hat das Ensemble zudem erfolgreich sein englisches Programm „The Theatre of Music“ präsentiert. 2006 hat „La luth enchantée“ eine erste CD „Suites & Correspondances – Bach, Couperin, Dieupart, de Visée“ aufgenommen.

Programm

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Anna KowalskaAnna Kowalska hat am Mussorgski-Konservatorium in Sankt Petersburg, ihrer Heimatstadt klassische Gitarre gelernt. Sie studiert Laute und Alte Musik am Königlichen Konservatoriums von Den Haag. Sie tritt regelmäßig als Solistin und als Basso-Continuistin auf der Laute und der Barockgitarre auf mit mehrere Ensembles und regelmässig mit der Warschauer Kammerorchester.

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Anton BirulaAnton Birula hat Laute bei Toyohiko Satoh in Den Haag und bei Konrad Junghänel an der Kölner Musikhochschule studiert. Er hat zahlreiche Soloprogramme gespielt, in denen er sich der Musik von Johann Sebastian Bach und von Silvius Leopold Weiss einerseits sowie der von französischen Lautenspielern andererseits widmete. Als Continuist hat unter anderem mit den Solisten Nigel Kennedy (Geige), Emma Kirkby (Sopran), Wladislaw Klosiewicz (Cembalo), Marek Toporowski (Cembalo), Olga Paiecznik (Sopran) gespielt.  Er ist Mitglied des Warschauer Kammerorchesters.

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Jana MamonovaJana Mamonova hat in Nowosibirsk studiert. Seit 1996 ist sie Sopransolistin an der Philharmonie von Nowosibirsk. Parallel zur Arbeit am klassischen Repertoire hat sie ihre Leidenschaft für Renaissance- und Barockmusik entdeckt: Schon seit 1995 arbeitet Jana Mamonova mit den Marklelow Voices, einem Ensemble, das auf die liturgische Musik Russlands im 16. und 17. Jahrhundert spezialisiert ist. Seit 2002 arbeitet Jana Mamonova mit Insula Magica zusammen, einem renommierten russischen Ensemble für Alte Musik. Auch unter der Leitung von René Jacobs hat sie bereits gesungen. Seit 2005 tritt Jana Mamonova regelmäßig mit La Luth enchantée auf. Konzertreisen haben sie durch ganz Europa geführt.

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