Marion FERMÉ

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La Luth Enchantée

Die Musiker

Marion Fermé erhielt ihre erste Musikausbildung an der „Schola Cantorum“ in Paris. Nach einem Russisch- und Englisch-Studium an der Sorbonne und nach Erhalt des Diploms des „Institut d’Etudes Politiques“ widmete sie sich ausschließlich der Musik. Marion Fermé hat Blockflöte und Alte Musik bei Peter van Heyghen am Königlichen Konservatorium im Haag studiert. 2003 schloss sie das Studium mit einem Solisten-Diplom ab. Derzeit setzt sie ihre Ausbildung in mittelalterlicher Musik bei Pedro Memelsdorff und Pierre Hamon fort. Gemeinsam mit Luteduo bildet sie das Ensemble La luth enchantée, (Die Zauberlaute). Mit dem Barockmusik-Trio Haagse Courante tritt sie regelmäßig bei internationalen Festivals (Festival d’Ambronay, Oude Muziek Festival Utrecht, Printemps baroque Brüssel, Festival Musica Antiga Barcelona...). Beim Ensemble-Wettbewerb von Brügge 2003 hat sie einen Sonderpreis der Jury gewonnen, als Solistin erhielt sie beim Internationalen Blockflötenwettbewerb 2005 in Montréal (Kanada) den 3. Preis.
Marion Fermé besitzt das französische Hochschuldiplom als Dozentin in Alter Musik und unterrichtet Blockflöte in Hamburg.

Anna Kowalska hat Laute bei Toyohiko Satoh und Nigel North am Fachbereich für Alte Musik des Königlichen Konservatoriums von Den Haag studiert. Dank ihrer exzellenten Kenntnisse der Gitarren-Musik beherrscht sie sehr unterschiedliche Repertoires: Die Spanne reicht von der Renaissance – beispielsweise Stücke von Dowland und Mudarra – bis zu zeitgenössicher Musik – beispielsweise Stücke von Barrios und Brower. Anna Kowalska konzentriert sich auf das französische und deutsche Lautensolo-Repertoire mit Werken von Gaultier, Du Fault, Gallot, Weichenberger, Weiss und Bach. Sie tritt regelmäßig als Solistin und als Basso-Continuistin auf der Laute und der Barockgitarre auf. Sie hat bereits mit zahlreichen Ensembles und Solisten gearbeitet, darunter Emma Kirkby, Teodor Kurentsis, Marek Toporowski (Cembalo, "Concerto Polacco"), Anna Mikolajczyk (Soprano) und Nasar Koschuhar ("The Pocket symphony").

Anton Birula hat Laute bei Toyohiko Satoh in Den Haag und bei Konrad Junghänel an der Kölner Musikhochschule studiert. Früh spezialisierte er sich auf das umfangreiche Repertoire der Barocklaute. Er hat zahlreiche Soloprogramme gespielt, in denen er sich der Musik von Johann Sebastian Bach und von Silvius Leopold Weiss einerseits sowie der von französischen Lautenspielern andererseits widmete. Bachs Suiten für Violoncello und die Partitas für Geige hat er für die Barocklaute transskribiert. Auch als Theorbist ist er mit zahlreichen Ensembles aufgetreten. Dabei lag der Schwerpunkt auf italienischer und englischer Vokalmusik des 17. Jahrhunderts sowie auf der Gambenmusik von Marin Marais. 2001 nahm er mit dem Gambisten Viktor Sobolenko Marin Marais’ Gambensuiten mit Theorbe als einzigem Continuoinstrument auf. Er hat unter anderem mit den Solisten Nigel Kennedy (Geige), Emma Kirkby (Sopran), Wladislaw Klosiewicz (Cembalo), Marek Toporowski (Cembalo), Olga Paiecznik (Sopran) gespielt. Er ist Mitglied des Warschauer Kammerorchesters, mit dem er bereits sämtliche Opern von Pieri, Caccini, Landi, Scarlatti sowie alle Opern Monteverdis aufgeführt hat.

 

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