La luth enchantée
„La luth enchantée“ („Die Zauberlaute“) ist ein Ensemble, das aus der Freundschaft zwischen Anton Birulia und Anna Kowalska („Luteduo“) und der Flötistin Marion Fermé entstand. Die Musiker lernten sich am Königlichen Konservatorium in Den Haag kennen. Grundidee des Trios ist, die Schönheit der Verbindung zwischen den Blockflöten und den Lauten hörbar zu machen.
Die Klangfülle der Stimmen kehrt eine selten gehörte Facette des Continuo-Spiels heraus: Die Kombination der Flöte mit zwei Lauten oder mit einer Theorbe und einer Barockgitarre bietet verblüffend viele Möglichkeiten. Der Name des Trios spielt also auf die Symbiose der Lauten mit den Blockflöten an („luth“ – „flûte“), und zugleich auf eine Anmerkung Johann Sebastian Bachs, der einmal ein Stück „pour la luth“ schrieb und dabei einen Grammatikfehler machte („la“ statt „le“).
Neben Bach spielt das Ensemble auch französisches Barockrepertoire, in dem sich ebenfalls viele Stücke für Lauten und Blockflöte finden. Für spezifische Projekte erweitert sich das Trio auch um andere Musiker. Eine feste Zusammenarbeit besteht mit der russischen Sopranistin Jana Mamonova.
Das Bach-Programm von „La luth enchantée“ ist bei den Festivals „Bach en Combrailles 2004“, „Bach Europa“ in Paris 2005, „International Festival der Laute“ in Füssen 2006, „Viljandi Early music Festival“ 2006 (Estonien) von Publikum und Kritik gleicherma ßen enthusiastisch aufgenommen worden. Das Ensemble hat bereits mehrere Tourneen in Deutschland, Frankreich und Russland bestritten.